Dieser Winter bringt mal Schnee und Eis nach Windischeschenbach.

Somit wurde unsere Wanderroute der Witterung angepasst.

Umso schöner war dann die geplante Einkehr, die Wanderer konnten sich stärken und aufwärmen.

Wandern mit dem OWV Windischeschenbach-Neuhaus
Erlebenswertes in der Umgebung Windischeschenbachs
Dieser Winter bringt mal Schnee und Eis nach Windischeschenbach.

Somit wurde unsere Wanderroute der Witterung angepasst.

Umso schöner war dann die geplante Einkehr, die Wanderer konnten sich stärken und aufwärmen.


Ziel der Wanderung war in diesem Jahr Bernstein.,
Insgesamt 14 „Wanderfreudige“ trafen sich am Heiligabend um 13 Uhr in Windischeschenbach beim Christbaum am Stadtplatz. Von dort ging es mit PKW zur Schweinmühle, dem Ausgangspunkt der Wanderung.
Nach kurzem Fußmarsch war Pleisdorf bald erreicht, wo die Kapelle zu besichtigen war, die in den Jahren 2002/2003 errichtet und von Stadtpfarrer Mesner 2003 gesegnet wurde.
Leicht bergauf ging es weiter zur „Stoffelbauer“-Kapelle in Eiglasdorf, die 1925 auf dem Platz errichtet wurde, an dem schon früher eine Kapelle stand.
Rechts abbiegend kam man am „Zuhrn“-Kreuz vorbei, das 3 mächtige Bäume schützen. Errichtet hat es Franz Mois 1884.
Nach ca. 90 Minuten war der Gasthof Denz erreicht, wo allen Teilnehmern eine kleine Stärkung gut tat. Die Zeit verging schnell und so wurde um 16 Uhr der Rückweg zum PKW-Parkplatz Schweinmühle angetreten.
Beim Auseinandergehn wünschte man sich gegenseitig
„Frohe Weihnachten“.
(Bernhard Riebl, Denkmalwart des OWV-W/N)
Vom Stadtbrunnen aus machten sich am 24. November 14 Wanderfreunde auf, um in Eiglasdorf die Marterln zu erkunden. Mit dem Auto ging es zur dortigen Marienkapelle. Sie wurde 1925 erbaut von der Familie Weidner, „Stoffelbauer“, anstelle eines älteren Kirchleins, von dem noch das Altarbild stammt. 100 Meter weiter erfolgte der nächste Stopp beim 1,70 Meter hohen Gedenkkreuz aus Gußeisen.
Etwas weiter entfernt stand das Hofkreuz im Garten der Familie Adam unter einem Rundbogen mit Rosen bewachsen. Errichtet hat es um 1900 der Großvater des jetzigen Besitzers Bernhard Adam. Am Ortsende stießen die Wanderer irn Garten der Familie Mathias Zahn auf ein Gedenkkreuz auf einem Granitstein. Dem Weg weiter folgend in Richtung Kapelle steht rechts am Weg ein einfaches 80 Zentimeter hohes Eisenkreuz auf einer einen Meter hohen Steinsäule.
In der Adam-Kapelle waren die Windischeschenbacher überrascht über die Helligkeit und das schöne Altarbild. Der Künstler Erwin Otte hat das Hinterglasbild geschaffen, das den barmherzigen Jesus zeigt. Gesegnet wurde das Kirchlein Pfingsten 2015 von Dekan Georg Flierl aus Tirschenreuth. Die Bank neben der Kapelle errichtete die Familie Adam, zu Ehren der Eltern Josef und Franziska Adam.
Zum letzten Kreuz bei den 5 Eichen gelangte man eine halbe Stunde später. Xaver Weidner errichtete das 1,10 Meter hohe Gußeisenkreuz um 1900. Es steht auf einem Sockel mit Inschrift.
Zurück in Eiglasdorf befindet sich in der Mitte des Ortes der Dorfstein, gesetzt 1982 von Bernhard Adam und Otto Zahn.
(Bernhard Riebl, Denkmalwart)

Die zweite Tagesfahrt des Oberpfälzer Waldvereins Windischeschenbach / Neuhaus in 2019 führte am 29. September zum Baumwipfelpfad und ins Tierfreigehege im Nationalpark Bayerischer Wald.
Früh um 7.30 Uhr startete der Bus, der wieder vom Vorsitzenden Reinhard Heine gesteuert wurde, fuhr auf die Autobahn in Richtung Schwandorf, über Cham und Spiegelau nach Neuschönau. Etwa gegen 10 Uhr erreichte die Gruppe bei bestem Ausflugswetter den Baumwipfelpfad.
Ein Teil der Gruppe nutzte den Fahrstuhl, die übrigen erklommen die Stufen hinauf zum Eingang des 1,3 km langen Holzstegs. Auf ungewohnter Höhe (20-25m) konnte man zwischen den Bäumen auf den Windungen des Steges wandeln und Wald und Bäume aus einer anderen Perspektive erleben.
Für den Nervenkitzel waren verschiedene Stationen eingebaut, die das Gehen über dem Abgrund intensiver machten. Auch ein Schweben in großer Höhe konnte erlebt werden. Als Höhepunkt strebte der Steg spiralförmig im Baumei in die Höhe(44m). Oben angelangt hatte man eine hervorragende Aussicht ins weite Umland. Über beschriftete Markierungspfeile konnten wichtige Punkte am Horizont erkannt und auch angepeilt werden. Durch das großartige Wetter mit strahlendem Sonnenschein reichte der Blick zum Lusen und vielen anderen Gipfeln.
Nach der Mittagsstärkung gegen 13 Uhr besichtigten einige die Ausstellung im Hans-Eisenmann-Haus, andere Wanderer machten sich auf zur Erkundung des Tier-Freigeländes. Dieses ist sehr großzügig angelegt, man musste daher entsprechend viel Zeit mitbringen, um den Rundweg mit den damit verbundenen Tierbeobachtungen in Gänze zu durchwandern. Die Beobachtung der Greifvögel oder Eulen in den Volieren gelang meist auf Anhieb. Mit Glück und Geduld konnten auch eher scheue Tiere, wie Elch, Bär, Wolf oder Luchs gesehen werden, die oft ebenso die Sonnenstrahlen genossen. Auf jeden Fall lädt dieses Gelände zu weiteren Besuchen ein.
Um 16 Uhr mussten sich die OWV-ler vom Bayerwald verabschieden, da der Bus nach einem abwechslungsreichen Sonntag für die Heimfahrt schon bereit stand.
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Bei herrlichem Wanderwetter beteiligten sich zehn unserer Wanderer an der Herbstwanderung des OWV Hauptvereins, die dieses Jahr vom Zweigverein Georgenberg ausgerichtet wurde.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzenden des Haupt- und Zweigvereins reihten wir uns in die zahlreich erschienenen Mitwanderer ein. Vorbei an der Dorfkapelle führte die Wanderung aus dem Ort hinaus zum Panoramaweg. Am Waldesrand hatte die Gruppe einen schönen Blick auf Georgenberg.
Kurz darauf folgte ein Abschnitt, den die Wanderer auf einem Waldpfad im Gänsemarsch durchschritten. Im Anschluss ging es im Wald stetig bergan, durchaus etwas anspruchsvoll. Oben angekommen, konnte wiederum am Waldesrand, die Aussicht in Richtung Südosten genossen werden. Sehenswerte Punkte wurden dabei von den Organisatoren erläutert. Beim nächsten Pausenstopp wurden die Wanderer mit Wasser und Hochprozentigem versorgt.
So gestärkt führte der Weg, teils durch Wald, wieder auf einem anderen Weg Richtung Georgenberg zurück zum Ausgangspunkt, dem Berggasthaus Schaller.
Vor der Heimfahrt luden die Veranstalter noch zur gemütlichen Einkehr zu Kaffee und Kuchen und Bratwürsten. Dieses Angebot wurde von einigen Mitwanderern genutzt, sodass in der überraschend geräumigen Gaststätte alle Gebliebenen einen Platz fanden und gut versorgt wurden.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es wieder eine, teils anstregende, doch gelungene Wanderung mit dem Genuss unserer schönen Heimatlandschaft und gemütlicher Geselligkeit war.
Am 02.08.19 machten sich 20 Kinder und Erwachsene mit OWV-Verantwortlichen auf den Weg in den Wildpark Mehlmeisel. Die Ausflügler wurden bereits an der Kasse empfangen und bekamen eine kurzweilige Führung mit Fütterungen im Wildpark Mehlmeisel. Als nach 1 Stunde die Führung vorüber war, konnten die Kinder sich noch im Streichelzoo und auf dem Spielplatz austoben.
Nach einer kurzen Pause ging es weiter auf den Entdeckerpfad, unter anderem konnte man verschiedene Sportgeräte entlang des Pfades benutzen, auch wurde eine Lauschhütte ausprobiert und vom 46 m hohen Klausenturm genossen die Ausflügler den Blick auf die Berge des Fichtelgebirges.
Am Ende des Nachmittages wurde noch am Spielplatz (in der Nähe des Skiliftes), der zum Schaukeln, Rutschen und Toben einlud, eine Rast eingelegt. Kurz vor der Heimfahrt am späten Nachmittag bekam noch jeder Teilnehmer vom OWV-Vorsitzenden Reinhard Heine ein Eis spendiert.(Markus Schmidt)
Die Kunsthandwerkvorführung ergänzte die Sonderausstellung „Klöppeln und Klosterarbeiten“
Am Museumstag, Sonntag, den 19. Mai, hatten die Besucher und Besucherinnen der Ausstellung Gelegenheit, die Fingerfertigkeit der Künstlerinnen zu bestaunen und bei der Entstehung der Werke zuzusehen. 5 Frauen des Klöppeltreffs Grafenwöhr und eine Spezialistin für Klosterarbeiten haben ihr Hobby im Museum aktiv betrieben.
Es bot sich für die Gäste die Gelegenheit, den Damen bei der Tätigkeit direkte Fragen zu stellen und so tieferen Einblick in die Feinheiten des Handwerks zu bekommen. Die ausgestellten Werke konnten durch die Beobachtung des Entstehungsprozesses noch besser gewürdigt werden.
Die Details der Klosterarbeiten, die sonst in der Gesamtwirkung nicht so stark auffallen, bekamen mehr Gewicht, da sie als filigrane Elemente einzeln entstanden, sozusagen als Basismaterial gefertigt wurden. Zudem wurde dadurch auch die Wirkung der späteren Komposition verstärkt.
Beim Klöppeln konnte bestaunt werden, wie auf der Vorlage mit viel Geduld und Schlag auf Schlag auf dem Klöppelkissen die Spitze wuchs, um am Ende zu dem gewünschten Spitzenergebnis zu werden. Auch hier bildeten Fingerfertigkeit und künstlerische Vorstellungskraft eine gelungene Einheit.
Es war dadurch viel besser zu erkennen, in welcher gelungenen Art und Weise die einzelnen Elemente oder Grundtechniken zu dem späteren Gesamtwerk zusammengefügt wurden. Beeindruckend!
Für das leibliche Wohl aller Anwesenden hatten Frauen des OWV-Windischeschenbach Kuchen und Torten gebacken. Diese konnten, verbunden mit einer Tasse Kaffee, im Museum verzehrt werden.
Dieses Angebot wurde auch gerne angenommen, und beides hat entsprechend gut gemundet.
Alle Beteiligten konnten somit auf einen gelungenen Museumsnachmittag zurückblicken.

Zum 8. Mal hatte der OWV zur“ Marterlwanderung“ eingeladen und mit 11 Teilnehmern ging es in Richtung „Galgenrangen“ zum dort befindlichen Marterl , das Günter Mauermann 1989 geschaffen hat. Es erinnert an den Tod des „Schönandl-Katherls“ das ihr uneheliches Kind im brennenden Haus zurückließ und dafür am Galgen sterben muße.
Nicht weit war es bis zum großen OWV-Kreuz, das 1992 unter Vorstand Karl Windschiegl errichtet und zu Pfingsten 1995 von Frevlern abgesägt wurde. Die OWV-Mitglieder mit Vorstand Rudi Loistl stellten 1996 ein neues Kreuz auf. Etwa 200 m weiter kam man zum Jägerkreuz , das Bernhard Riebl 2006 für unfallfreies Jagen in diesen Fluren errichtete.
Halt gemacht wurde dann am „Baumann-Kreuz“ das für die glückliche Heimkehr vom Krieg errichtet wurde und den daneben befindlichen Gedenk-Totenbrettern. Am „Wolfenhäusl“ vorbei kam die Gruppe an der Kreuzung Umgehungsstraße zum Kreuz, das an die 14 jährige Nicol Punzmann erinnert, die hier 2002 bei einem Verkehrsunfall den Tod fand. Weiter ging es über den Marktplatz von Neuhaus, wobei 2 schöne Marienfiguren in Hausgiebeln bewundert werden konnten. An der „Agatha-Kirche“ erklärte der Denkmalwart die große Kreuzigungsgruppe geschaffen von dem Künstler F. Cleve München und hier endete auch die interessante „Marterlwanderung“.
(Denkmalwart Bernhard Riebl)

Der OWV beteiligte sich auch heuer wieder am Ferienprogramm der Stadt Windischeschenbach.
Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 14 Kinder, begleitet von einigen Müttern und OWV-Mitgliedern, auf den Weg zum Ferienhof Schweinmühle. Auf einem der schönsten Wanderwege von Windischeschenbach, entlang der Fichtelnaab, gab es auch für Kinder, die schon öfter hier unterwegs waren, viel Neues zu entdecken. In Wiesenthal erfuhren sie z.B. etwas über die ehemaligen Pappenfabriken. Aufmerksam studierten sie die neuen Informationstafeln auf dem Walderlebnisweg und staunten über die vielen verschiedenen Insekten und Käfer, die im Totholz leben. Leider war das Wildgehege leer, was allgemein sehr bedauert wurde. Nach einem wohlverdienten Eis blieb noch genügend Zeit, um auf dem Spielplatz und in der Spielhalle herumzutollen und Tiere zu beobachten, bevor die Gruppe den Heimweg antrat. (sile)

Trotz der enormen Hitze trafen sich neun unentwegte Wanderer am Stadtbrunnen und fuhren nach Flossenbürg. Der Ausgangspunkt war am Fuße der Ruine Flossenbürg und führte, vorbei an einigen aufgelassenen Steinbrüchen, zum Mühlbachl, einem alten Werkgraben.
Im Schatten der Bäume, entlang des spärlichen Wasserlaufs, marschierte die Gruppe zur Gaismühle und zum kleinen Gaisweiher. Bald darauf erreichten sie den großen Gaisweiher, in dem reger Badebetrieb herrschte. Von dort ging es zurück zu den geparkten Autos und nach Gut Plankenhammer, wo bei einer gemütlichen Einkehr die Flüssigkeitsreserven wieder aufgefüllt wurden und danach, durch Kaffee, Kuchen und Brotzeiten gestärkt, der Heimweg angetreten wurde.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass es wieder eine gelungene Wanderung mit dem Genuss unserer schönen Heimatlandschaft in gemütlicher Geselligkeit war.