Berichte des OWV-WE

Monatswanderung Juli 2020

Wanderung im Gumpen-Stausee und rund um Falkenberg

 Trotz schwüler Temperatur und angekündigter Gewitterschauer trafen sich am Sonntag, den 2. August dreizehn unermüdliche Wanderer zur zweiten Wanderung nach der Corona-Sperrzeit am Stadtbrunnen und brachen auf zu einer kurzen Autofahrt nach Falkenberg. Aufgrund der möglichen Gewitterschauern wurde der Weg in entgegengesetzter Richtung angetreten, um notfalls abkürzen zu können.
Von der Ortsmitte führte der Weg durch den Markt über den Egerbergweg – vorbei am monumentalen Bau der IGZ Richtung Troglauermühle. An der Stelle der Brücke über die Umgehungsstraße sollte in den 70er Jahren eine Staumauer errichtet werden für einen 470 Hektar großen Niedrigwasserspeicher, doppelt so groß wie der Schliersee.

Inforunde am historischen Mühlenstandort

Dafür hätte neben der Troglauermühle auch die Ortschaft Gumpen weichen müssen. Stattdessen waren Campingplätze, Segelboote und ein Hotel für zahllose Touristen geplant.
Danach erreichten die Wanderer den Ort Gumpen, von wo es weiter ging nach Pirk.
Nach dem Überqueren der Staatsstraße führte der Weg durch den Wald auf weichen Mooswegen zurück nach Falkenberg, gerade rechtzeitig bevor ein leichter Regen einsetzte.
Eine Einkehr in der Zoiglstube beim Schwoazhansl mit Getränken und Brotzeiten bildete den Abschluss der interessanten und kurzweiligen Wanderung.

Juwel am Wegesrand, Miniaturausgabe der Burg Falkenberg

Monatswanderung Februar 2020

Wanderung nach Bernstein am 23. Februar

Wanderer am Stadtbrunnen
Wanderer vor dem Stadtbrunnen

Bei nicht gerade idealem Wanderwetter Wanderwetter trafen sich  neun Wanderer um 13 Uhr am Stadtbrunnen in der Kleiau und machten sich nach kurzer Begrüßung durch den zweiten Vorsitzenden Bernhard Riebl mit Wanderführer Matthias Neumann auf den Weg nach Bernstein. Zunächst Richtung Polier, durch das Tor zur Waldnaab,  dann durch das romantische Waldnaabtal, vorbei an Johannisthal bis Waldfrieden, wo die Waldnaab überquert wurde, weiter auf dem Wanderweg 1 gings bergauf  durch die Waldregion Eichaberg und Schulrangen. Der wieder aufkommende Sturm bog die Wipfel der Bäume bedrohlich hin und her und machte den eigentlich als Winterwanderung geplanten Spaziergang zu einem riskanten Ausflug. Auf der Höhe des Autobahnrastplatzes Waldnaabtal war zwar das Risiko brechender Bäume vorüber, aber der heftige Gegenwind ließ das nahe Bernstein zu einem fernen Ziel werden. Dem Wanderweg nach Bernstein folgend konnte nach der Autobahn-Unterführung rechts noch das gut gepflegte Kreuz der Familie Mirz in Augenschein genommen werden.
Bei der Einkehr im Gasthaus Denz mit Kaffee, Kuchen und Brotzeiten waren Gefahr und Strapazen bald vergessen. Danach trat die Gruppe gegen 16 Uhr den Heimweg auf Feld- und Waldwegen vorbei am Königshof über Totenweg und Oberbaummühlkapelle an.

Monatswanderung Januar 2020

Wir wanderten am Sonntag, 26.01., nach Baumgarten mit Einkehr im Hotel Igel

Wandergruppe am schwarzen Brünnerl

Leichter Nebel trübte die Sicht, trotzdem trafen sich zwölf unentwegte Wanderer am Stadtbrunnen, um sich auf den Weg nach Baumgarten zu machen.
Obwohl die Einladung über die Presse diesmal fehlte, hatte sich wieder eine stattliche Anzahl von Leuten eingefunden.
Über die Polier entlang der Waldnaab führte die Route nach Neuhaus, durchs Gewerbegebiet auf dem Scheibenweg bis Lindenhof. Nach dem Gruppenfoto am „schwarzen Brünnerl“ marschierte die Gruppe durchs „Petermannl“ Richtung Baumgarten, am Waldrand kam die Sonne raus und der Raureif taute wie Regen von den Bäumen. Schon bald konnte man das Ziel Hotel Igel sehen. Nach einer gemütlichen Einkehr mit Kaffee und Kuchen wurde der Rückweg angetreten.
Die Sonne schaute matt durch den bewölkten Himmel als die Schar auf dem Wanderweg Nr. 4, vorbei an der Photovoltaikanlage, über Dietersdorf weiter nach Neuhaus zog. Nach eineinhalb Stunden Gehzeit war das heimatliche Ziel Stadtbrunnen wieder erreicht.

Weihnachtswanderung 2019

Die Wanderer am Stadtplatz

Ziel der Wanderung war in diesem Jahr Bernstein.,

Insgesamt 14 „Wanderfreudige“ trafen sich am Heiligabend um 13 Uhr in Windischeschenbach beim Christbaum am Stadtplatz. Von dort ging es mit PKW zur Schweinmühle, dem Ausgangspunkt der Wanderung.
Nach kurzem Fußmarsch war Pleisdorf bald erreicht,  wo die Kapelle zu besichtigen war, die in den Jahren 2002/2003 errichtet und von Stadtpfarrer Mesner 2003 gesegnet wurde.
Leicht bergauf ging es weiter zur „Stoffelbauer“-Kapelle in Eiglasdorf, die 1925 auf dem Platz errichtet wurde, an dem schon früher eine Kapelle stand.
Rechts abbiegend kam man am „Zuhrn“-Kreuz vorbei, das 3 mächtige Bäume schützen. Errichtet hat es Franz Mois 1884.
Nach ca. 90 Minuten war der Gasthof  Denz erreicht, wo allen Teilnehmern eine kleine Stärkung gut tat. Die Zeit verging schnell und so wurde um 16 Uhr der Rückweg zum PKW-Parkplatz  Schweinmühle angetreten.
Beim Auseinandergehn wünschte man sich  gegenseitig
„Frohe Weihnachten“.
(Bernhard Riebl, Denkmalwart des OWV-W/N)

Marterlwanderung 2019

Vom Stadtbrunnen aus machten sich am 24. November 14 Wanderfreunde auf, um in Eiglasdorf die Marterln zu erkunden. Mit dem Auto ging es zur dortigen Marienkapelle. Sie wurde 1925 erbaut von der Familie Weidner, „Stoffelbauer“, anstelle eines älteren Kirchleins, von dem noch das Altarbild stammt. 100 Meter weiter erfolgte der nächste Stopp beim 1,70 Meter hohen Gedenkkreuz aus Gußeisen.
Etwas weiter entfernt stand das Hofkreuz im Garten der Familie Adam unter einem Rundbogen mit Rosen bewachsen. Errichtet hat es um 1900 der Großvater des jetzigen Besitzers Bernhard Adam. Am Ortsende stießen die Wanderer irn Garten der Familie Mathias Zahn auf ein Gedenkkreuz auf einem Granitstein. Dem Weg weiter folgend in Richtung Kapelle steht rechts am Weg ein einfaches 80 Zentimeter hohes Eisenkreuz auf einer einen Meter hohen Steinsäule.
In der Adam-Kapelle waren die Windischeschenbacher überrascht über die Helligkeit und das schöne Altarbild. Der Künstler Erwin Otte hat das Hinterglasbild geschaffen, das den barmherzigen Jesus zeigt. Gesegnet wurde das Kirchlein Pfingsten 2015 von Dekan Georg Flierl aus Tirschenreuth. Die Bank neben der Kapelle errichtete die Familie Adam, zu Ehren der Eltern Josef und Franziska Adam.
Zum letzten Kreuz bei den 5 Eichen gelangte man eine halbe Stunde später. Xaver Weidner errichtete das 1,10 Meter hohe Gußeisenkreuz um 1900. Es steht auf einem Sockel mit Inschrift.
Zurück in Eiglasdorf befindet sich in der Mitte des Ortes der Dorfstein, gesetzt 1982 von Bernhard Adam und Otto Zahn.
(Bernhard Riebl, Denkmalwart)

Oktoberwanderung 2019

Wanderung zum Wasserwerk bei Köstlmühle mit Besichtigung

Wandergruppe vor Wasserwerk

Bei herrlichem Wanderwetter, am Sonntag, den 28. Oktober, beteiligten sich dreiundzwanzig  Wanderer an dieser Wanderung.
Vom Treffpunkt am Stadtbrunnen fuhren die Teilnehmer nach Püllersreuth und wanderten durch das Dorf Richtung Lenkermühle. Auf Feld- und Waldwegen führte dir Route zum Wasserwerk der Stadt Windischeschenbach, dort wartete schon Wasserwart Karl Stangl. Nach einer kurzen Begrüßung zeigte dieser den Wanderern die vier Brunnen und erläuterte dazu, wie tief diese sind und welche Wassermengen jeweils gefördert werden. Danach wurde das Innere des Gebäudes besichtigt, darin stehen Filter, die das Wasser optimal aufbereiten. Dem Trinkwasser werden keine Zusätze beigegeben. Es ist als „weich“ eingestuft (ca 6°dH).

Vor dem Aufbruch wurden  die Wanderer mit selbstgebackenen Knabbereien und Hochprozentigem versorgt und ein Gruppenfoto gemacht.
So gestärkt führte der Weg, teils durch den Wald, wieder auf einem anderen Weg Richtung Köstlmühle zurück zum Ausgangspunkt nach Püllersreuth.
Eine Einkehr beim Zoigl bildete den Abschluss dieses interessanten Nachmittags.

Tagesausflug Waldwipfelpfad und Tierfreigehege 2019

Baumwipfelpfad und Tierfreigehege im Nationalpark Bayerischer Wald

Ausflugsgruppe im Nationalpark
Ausflugsgruppe im Nationalpark

Die zweite Tagesfahrt des Oberpfälzer Waldvereins Windischeschenbach / Neuhaus in 2019 führte am 29. September  zum Baumwipfelpfad und ins Tierfreigehege im Nationalpark Bayerischer Wald.
Früh um 7.30 Uhr startete der Bus, der wieder vom Vorsitzenden Reinhard Heine gesteuert wurde, fuhr auf die Autobahn in Richtung Schwandorf, über Cham und Spiegelau nach Neuschönau. Etwa gegen 10 Uhr erreichte die Gruppe bei bestem Ausflugswetter den Baumwipfelpfad.
Ein Teil der Gruppe nutzte den Fahrstuhl, die übrigen erklommen die Stufen hinauf zum Eingang des 1,3 km langen Holzstegs. Auf ungewohnter Höhe (20-25m) konnte man zwischen den Bäumen auf den Windungen des Steges wandeln und Wald und Bäume aus einer anderen Perspektive erleben.
Für den Nervenkitzel waren verschiedene Stationen eingebaut, die das Gehen über dem Abgrund intensiver machten. Auch ein Schweben in großer Höhe konnte erlebt werden. Als Höhepunkt strebte der Steg spiralförmig im Baumei in die Höhe(44m). Oben angelangt hatte man eine hervorragende Aussicht ins weite Umland. Über beschriftete Markierungspfeile konnten wichtige Punkte am Horizont erkannt und auch angepeilt werden.  Durch das großartige Wetter mit strahlendem Sonnenschein reichte der Blick zum Lusen und vielen anderen Gipfeln.
Nach der Mittagsstärkung gegen 13 Uhr besichtigten einige die Ausstellung im Hans-Eisenmann-Haus, andere Wanderer machten sich auf zur Erkundung des Tier-Freigeländes. Dieses ist sehr großzügig angelegt, man musste daher entsprechend viel Zeit mitbringen, um den Rundweg mit den damit verbundenen Tierbeobachtungen in Gänze zu durchwandern. Die Beobachtung der Greifvögel oder Eulen in den Volieren gelang meist auf Anhieb. Mit Glück und Geduld konnten auch eher scheue Tiere, wie Elch, Bär, Wolf oder Luchs gesehen werden, die oft ebenso die Sonnenstrahlen genossen. Auf jeden Fall lädt dieses Gelände zu weiteren Besuchen ein.
Um 16 Uhr mussten sich die OWV-ler vom Bayerwald verabschieden, da der Bus nach einem abwechslungsreichen Sonntag für die Heimfahrt schon bereit stand.

Impressionen

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Herbstwanderung 2019 HV Georgenberg

Wandergruppe vor dem Start
Unsere Gruppe kurz vor Beginn der Wanderung

Bei herrlichem Wanderwetter beteiligten sich zehn unserer Wanderer an der Herbstwanderung des OWV Hauptvereins, die dieses Jahr vom Zweigverein Georgenberg ausgerichtet wurde.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzenden des Haupt- und Zweigvereins reihten wir uns in die zahlreich erschienenen Mitwanderer ein. Vorbei an der Dorfkapelle führte die Wanderung aus dem Ort hinaus zum Panoramaweg. Am Waldesrand hatte die Gruppe einen schönen Blick auf Georgenberg.
Kurz darauf folgte ein Abschnitt, den die Wanderer auf einem Waldpfad im Gänsemarsch durchschritten. Im Anschluss ging es im Wald stetig bergan, durchaus etwas anspruchsvoll. Oben angekommen, konnte wiederum am Waldesrand, die Aussicht in Richtung Südosten genossen werden. Sehenswerte Punkte wurden dabei von den Organisatoren erläutert. Beim nächsten Pausenstopp wurden  die Wanderer mit Wasser und Hochprozentigem versorgt.
So gestärkt führte der Weg, teils durch Wald, wieder auf einem anderen Weg Richtung Georgenberg zurück zum Ausgangspunkt, dem Berggasthaus Schaller.
Vor der Heimfahrt luden die Veranstalter noch zur gemütlichen Einkehr zu Kaffee und Kuchen und Bratwürsten. Dieses Angebot wurde von einigen Mitwanderern genutzt, sodass in der überraschend geräumigen Gaststätte alle Gebliebenen einen Platz fanden und gut versorgt wurden.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es wieder eine, teils anstregende, doch gelungene Wanderung mit dem Genuss unserer schönen Heimatlandschaft und gemütlicher Geselligkeit war.

Augustwanderung 2019 von Eiglasdorf nach Erlhammer

Nachdem das Wetter trotz angekündigter Regenschauer doch warm und sonnig war,  trafen sich wieder 16 Wanderer am Stadtbrunnen, bildeten Fahrgemeinschaften und brachen zu einer kurzen Autofahrt nach Eiglasdorf auf.
Der Weg führte von Eiglasdorf durch die Felder nach Reuth, vorbei am Bahnhof zum Schloss, wo erst einmal ein Gruppenfoto gemacht wurde.
Wandergruppe vor Schloss Reuth
Weiter ging es unterhalb des Schlosses und der Brauerei, entlang der Fichtelnaab und  durch Drahthammer zum Reiterhof nach Erlhammer. Im Innenhof konnten  die Wanderer auf eine große Auswahl an Getränken, Kaffee und Kuchen sowie Gegrilltem zugreifen. Auch eine Vorführung eines Märchenbildes – Schneewittchen und die 7 Zwerge – durch die Reiter im Springparcours und mit Kutsche für die schöne Prinzessin stand auf dem Programm.
Danach wurde der Rückweg auf einer anderen Route, unterwegs an Findlingen vorbei, angetreten.
Es war wieder ein schöner und unterhaltsamer Wandernachmittag mit 8 km Länge.

Ferienprogramm 2019: Ausflug zum Wildpark Mehlmeisel

GruppenfotoAm 02.08.19 machten sich 20 Kinder und Erwachsene mit OWV-Verantwortlichen auf den Weg in den Wildpark Mehlmeisel. Die Ausflügler wurden bereits an der Kasse empfangen und bekamen eine kurzweilige Führung mit Fütterungen im Wildpark Mehlmeisel. Als nach 1 Stunde die Führung vorüber war, konnten die Kinder sich noch im Streichelzoo und auf dem Spielplatz austoben.Station 5
Nach einer kurzen Pause ging es weiter auf den Entdeckerpfad, unter anderem konnte man verschiedene Sportgeräte entlang des Pfades benutzen, auch wurde eine Lauschhütte ausprobiert und vom 46 m hohen Klausenturm genossen die Ausflügler den Blick auf die Berge des Fichtelgebirges.Mit Spaß bei der Sache
Am Ende des Nachmittages wurde noch am Spielplatz (in der Nähe des Skiliftes), der zum Schaukeln, Rutschen und Toben einlud, eine Rast eingelegt. Kurz vor der Heimfahrt am späten Nachmittag bekam noch jeder Teilnehmer vom OWV-Vorsitzenden Reinhard Heine ein Eis spendiert.(Markus Schmidt)