Berichte des OWV-WE

Monatswanderung Juni 2021

Wanderung  im Steinwald

Die zweite Tour in 2021 der OWV-WE-Wandergruppe führte in den Steinwald.

Zwischenstopp am Bachübergang
Zwischenstopp am Bachübergang

Vierzehn Wanderer trafen sich am 27.Juni am Stadtbrunnen und fuhren mit Privatautos nach Pfaben. Von dort gelangten sie, zügigen Schritts, auf dem historischen Lehrpfad vorbei an Zipfeltannen- und Saubadfelsen zum Ziel  Waldhaus.

Nach einer kurzen Einkehr – versorgt mit Getränken, Kuchen und Brotzeiten – wurde, vorbei am Wildgehege, der Rückweg angetreten. Petrus hatte es diesmal mit dem Wetter sehr gut gemeint, es war schön warm, aber im schattigen Wald angenehm zu gehen.

Nach diesem schönen Sonntagsausflug wurden gleich Planungen für die Juli-Wanderung geschmiedet.

Für die Wanderpause zwischendurch…

Wir haben die Zeit der Einschränkungen genutzt, um einige Bänke neu zu errichten.
Dank tatkräftiger Unterstützung unseres Kassiers gibt es jetzt in der Nähe des Freibads und des Ritzerbergs mehrere Bänke, die zur Brotzeit einladen. Gleichzeitig bieten sie herrliche Fernblicke, wie auf den nachfolgenden Fotos zu erkennen. Die Bank unter der Kiefer am Ritzerberg wird erkennbar gerne genutzt.
Bank am Ochsenweg mit schönem Fernblick
Bank am Buchleitenweg mit Blick über Windischeschenbach
Bank auf dem Ritzerberg, unter einer Kiefer. Etwas östlich eine schöne Aussicht.

Monatswanderung Oktober 2020

Von Windischeschenbach über den Ritzerberg

Am Tag der Zeitumstellung am 25. Oktober trafen sich dreizehn eingefleischte Wanderer unter erschwerten Bedingungen pünktlich am Stadtbrunnen. Nach kurzer Information über die Wegstrecke begann die Wanderung bei herrlichem Herbstwetter in Richtung Ritzerbergstraße und Gärtnerei.
Auf dem Weg zum Gipfel des Windischeschenbacher Hausbergs genossen die Teilnehmer zwischendurch die Aussicht über Steinwald, zum wie so oft sonnenbeschienenem  Fuchsmühl, Tillenberg und Silberhütte. Oben auf dem Ritzerberg angekommen packte ein Mitglied den Rucksack aus und schenkte eine Runde Johannisbeerlikör aus, dazu gab es verschiedene selbstgemachte Leckereien. Die Spenderin erntete hierfür große Anerkennung. Weitere Anerkennung erntete unser Kassier, der speziell für diese Wanderung sowohl den Weg begehbar gemacht  als auch die vorhandene Bank für die Rast runderneuert hatte.
Danach wurde die Wanderung in südlicher Richtung fortgesetzt, vorbei am Trinkwasserspeicher, dann stadteinwärts zum Ochsenweg, dazwischen gab es noch mal eine Stärkung, bevor es über die Riegelsteinstraße in die Stützelstraße ging.

Gruppe beim Anstossen auf die Gesundheit in schwierigen Zeiten
Gruppe beim Anstossen auf die Gesundheit in schwierigen Zeiten

Eine abschließende Einkehr war leider nicht möglich, da wegen Corona keine Zoiglstube geöffnet hatte. So trennten sich die Wege der Wanderer nach und nach beim Flanieren durch die Hauptstraße, es war trotzdem ein interessanter und unterhaltsamer Nachmittag im Freien.

Monatswanderung September 2020

Wanderung rund um den Liebensteinspeicher

Liebenstein Stausee aus der Luft

Fünfzehn Wanderer fanden sich am So, 27. am Stadtbrunnen zur Septemberwanderung ein. Nach der Einteilung der Fahrgemeinschaften fuhren alle zum Parkplatz am Stausee.
Das Wetter war optimal für die 7 km lange Wanderung um den diesmal gut gefüllten  Stausee, zwei Jahre zuvor war es schon ein seltsamer Blick auf das fast leere Rückstaubecken durch das nur das unscheinbare Rinnsal der Waldnaab floss. Auch der Biberbau hatte heuer wieder Wasseranschluss.

Bei der Einkehr beim Zoigl im Gasthof zum Waldnaabsee waren sich alle Teilnehmer einig, wieder einen schönen Wandertag genossen zu haben.

Monatswanderung August 2020

Wanderung nach Wildenreuth

Bei optimalem Wanderwetter machten sich sechzehn Wanderer mit Wanderführer Matthias Neumann am 6. September auf den Weg nach Wildenreuth.

Unterwegs nach Wildenreuth

Durch Hofzelch und Salzlohe  hielten sie sich auf dem Wanderweg Nr. 8 am Fuße des Ritzerbergs Richtung Püllersreuth. Oberhalb von Gleißenthal war ein herrlicher Rundblick zur Silberhütte, Flossenbürg und Fischerberg zu genießen. Trotz beiläufiger Pilzsuche im Wald erreichte die Gruppe bald den Zielort und posierte zum alljährlichen Gruppenfoto vor der Kulisse des Schlosses.

Gruppenforo mit Schloss im Hintergrund

Eine gemütliche Einkehr im Gasthaus Bayer mit Pizza und Brotzeiten gehörte dazu – vermutlich leider das letzte Mal, da das Gasthaus schließt. Danach wurde der Rückweg auf Feld- und Waldwegen vorbei an Bach und Nottersdorf angetreten. Auch diesmal war es für alle ein erfolgreicher und interessanter Wanderausflug.

Monatswanderung Juli 2020

Wanderung im Gumpen-Stausee und rund um Falkenberg

 Trotz schwüler Temperatur und angekündigter Gewitterschauer trafen sich am Sonntag, den 2. August dreizehn unermüdliche Wanderer zur zweiten Wanderung nach der Corona-Sperrzeit am Stadtbrunnen und brachen auf zu einer kurzen Autofahrt nach Falkenberg. Aufgrund der möglichen Gewitterschauern wurde der Weg in entgegengesetzter Richtung angetreten, um notfalls abkürzen zu können.
Von der Ortsmitte führte der Weg durch den Markt über den Egerbergweg – vorbei am monumentalen Bau der IGZ Richtung Troglauermühle. An der Stelle der Brücke über die Umgehungsstraße sollte in den 70er Jahren eine Staumauer errichtet werden für einen 470 Hektar großen Niedrigwasserspeicher, doppelt so groß wie der Schliersee.

Inforunde am historischen Mühlenstandort

Dafür hätte neben der Troglauermühle auch die Ortschaft Gumpen weichen müssen. Stattdessen waren Campingplätze, Segelboote und ein Hotel für zahllose Touristen geplant.
Danach erreichten die Wanderer den Ort Gumpen, von wo es weiter ging nach Pirk.
Nach dem Überqueren der Staatsstraße führte der Weg durch den Wald auf weichen Mooswegen zurück nach Falkenberg, gerade rechtzeitig bevor ein leichter Regen einsetzte.
Eine Einkehr in der Zoiglstube beim Schwoazhansl mit Getränken und Brotzeiten bildete den Abschluss der interessanten und kurzweiligen Wanderung.

Juwel am Wegesrand, Miniaturausgabe der Burg Falkenberg

Monatswanderung Februar 2020

Wanderung nach Bernstein am 23. Februar

Wanderer am Stadtbrunnen
Wanderer vor dem Stadtbrunnen

Bei nicht gerade idealem Wanderwetter Wanderwetter trafen sich  neun Wanderer um 13 Uhr am Stadtbrunnen in der Kleiau und machten sich nach kurzer Begrüßung durch den zweiten Vorsitzenden Bernhard Riebl mit Wanderführer Matthias Neumann auf den Weg nach Bernstein. Zunächst Richtung Polier, durch das Tor zur Waldnaab,  dann durch das romantische Waldnaabtal, vorbei an Johannisthal bis Waldfrieden, wo die Waldnaab überquert wurde, weiter auf dem Wanderweg 1 gings bergauf  durch die Waldregion Eichaberg und Schulrangen. Der wieder aufkommende Sturm bog die Wipfel der Bäume bedrohlich hin und her und machte den eigentlich als Winterwanderung geplanten Spaziergang zu einem riskanten Ausflug. Auf der Höhe des Autobahnrastplatzes Waldnaabtal war zwar das Risiko brechender Bäume vorüber, aber der heftige Gegenwind ließ das nahe Bernstein zu einem fernen Ziel werden. Dem Wanderweg nach Bernstein folgend konnte nach der Autobahn-Unterführung rechts noch das gut gepflegte Kreuz der Familie Mirz in Augenschein genommen werden.
Bei der Einkehr im Gasthaus Denz mit Kaffee, Kuchen und Brotzeiten waren Gefahr und Strapazen bald vergessen. Danach trat die Gruppe gegen 16 Uhr den Heimweg auf Feld- und Waldwegen vorbei am Königshof über Totenweg und Oberbaummühlkapelle an.

Monatswanderung Januar 2020

Wir wanderten am Sonntag, 26.01., nach Baumgarten mit Einkehr im Hotel Igel

Wandergruppe am schwarzen Brünnerl

Leichter Nebel trübte die Sicht, trotzdem trafen sich zwölf unentwegte Wanderer am Stadtbrunnen, um sich auf den Weg nach Baumgarten zu machen.
Obwohl die Einladung über die Presse diesmal fehlte, hatte sich wieder eine stattliche Anzahl von Leuten eingefunden.
Über die Polier entlang der Waldnaab führte die Route nach Neuhaus, durchs Gewerbegebiet auf dem Scheibenweg bis Lindenhof. Nach dem Gruppenfoto am „schwarzen Brünnerl“ marschierte die Gruppe durchs „Petermannl“ Richtung Baumgarten, am Waldrand kam die Sonne raus und der Raureif taute wie Regen von den Bäumen. Schon bald konnte man das Ziel Hotel Igel sehen. Nach einer gemütlichen Einkehr mit Kaffee und Kuchen wurde der Rückweg angetreten.
Die Sonne schaute matt durch den bewölkten Himmel als die Schar auf dem Wanderweg Nr. 4, vorbei an der Photovoltaikanlage, über Dietersdorf weiter nach Neuhaus zog. Nach eineinhalb Stunden Gehzeit war das heimatliche Ziel Stadtbrunnen wieder erreicht.

Weihnachtswanderung 2019

Die Wanderer am Stadtplatz

Ziel der Wanderung war in diesem Jahr Bernstein.,

Insgesamt 14 „Wanderfreudige“ trafen sich am Heiligabend um 13 Uhr in Windischeschenbach beim Christbaum am Stadtplatz. Von dort ging es mit PKW zur Schweinmühle, dem Ausgangspunkt der Wanderung.
Nach kurzem Fußmarsch war Pleisdorf bald erreicht,  wo die Kapelle zu besichtigen war, die in den Jahren 2002/2003 errichtet und von Stadtpfarrer Mesner 2003 gesegnet wurde.
Leicht bergauf ging es weiter zur „Stoffelbauer“-Kapelle in Eiglasdorf, die 1925 auf dem Platz errichtet wurde, an dem schon früher eine Kapelle stand.
Rechts abbiegend kam man am „Zuhrn“-Kreuz vorbei, das 3 mächtige Bäume schützen. Errichtet hat es Franz Mois 1884.
Nach ca. 90 Minuten war der Gasthof  Denz erreicht, wo allen Teilnehmern eine kleine Stärkung gut tat. Die Zeit verging schnell und so wurde um 16 Uhr der Rückweg zum PKW-Parkplatz  Schweinmühle angetreten.
Beim Auseinandergehn wünschte man sich  gegenseitig
„Frohe Weihnachten“.
(Bernhard Riebl, Denkmalwart des OWV-W/N)

Marterlwanderung 2019

Vom Stadtbrunnen aus machten sich am 24. November 14 Wanderfreunde auf, um in Eiglasdorf die Marterln zu erkunden. Mit dem Auto ging es zur dortigen Marienkapelle. Sie wurde 1925 erbaut von der Familie Weidner, „Stoffelbauer“, anstelle eines älteren Kirchleins, von dem noch das Altarbild stammt. 100 Meter weiter erfolgte der nächste Stopp beim 1,70 Meter hohen Gedenkkreuz aus Gußeisen.
Etwas weiter entfernt stand das Hofkreuz im Garten der Familie Adam unter einem Rundbogen mit Rosen bewachsen. Errichtet hat es um 1900 der Großvater des jetzigen Besitzers Bernhard Adam. Am Ortsende stießen die Wanderer irn Garten der Familie Mathias Zahn auf ein Gedenkkreuz auf einem Granitstein. Dem Weg weiter folgend in Richtung Kapelle steht rechts am Weg ein einfaches 80 Zentimeter hohes Eisenkreuz auf einer einen Meter hohen Steinsäule.
In der Adam-Kapelle waren die Windischeschenbacher überrascht über die Helligkeit und das schöne Altarbild. Der Künstler Erwin Otte hat das Hinterglasbild geschaffen, das den barmherzigen Jesus zeigt. Gesegnet wurde das Kirchlein Pfingsten 2015 von Dekan Georg Flierl aus Tirschenreuth. Die Bank neben der Kapelle errichtete die Familie Adam, zu Ehren der Eltern Josef und Franziska Adam.
Zum letzten Kreuz bei den 5 Eichen gelangte man eine halbe Stunde später. Xaver Weidner errichtete das 1,10 Meter hohe Gußeisenkreuz um 1900. Es steht auf einem Sockel mit Inschrift.
Zurück in Eiglasdorf befindet sich in der Mitte des Ortes der Dorfstein, gesetzt 1982 von Bernhard Adam und Otto Zahn.
(Bernhard Riebl, Denkmalwart)