Wanderberichte des OWV-WE

Monatswanderung im März 2019

Wanderung zum Vulkankegel Parkstein mit Museumsbesuch

Unterwegs nach Parkstein

Bei bestem Wanderwetter und strahlendem Sonnenschein machten sich 17 Wanderer am 30. März nach einer kurzen Autofahrt bis Wendersreuth mit Wanderführer Ferdinand Neumann auf den Weg nach Parkstein. Entlang der Markierung Nr. 1 und mit Blick auf den Basaltkegel erreichten sie kurz nach 14 Uhr Parkstein. Die Hälfte der Wanderer besuchte das Vulkanmuseum und informierte sich über die Entstehung von Vulkanen und erlebte einen Vulkanausbruch. Auch die Geschichte des Landrichtersitzes Parkstein kam nicht zu kurz, abschließend konnten noch filigrane Klosterarbeiten im Steinstadel betrachtet werden.
Die übrigen Wanderer erstiegen den Gipfel, besichtigten die Kapelle sowie die Reste der im Jahre 1052 erstmals erwähnten Burg und genossen die grandiose Aussicht mit weiteren vulkanischen Hügeln und markanten Punkten wie Fischerberg, Flossenbürg und Silberhütte.
Nach einer kurzen Einkehr im Bergstüberl wurde der Rückweg nach Wendersreuth angetreten.
Alle Teilnehmer waren sich einig, wieder einen abwechslungsreichen Wandertag und eine schöne Wanderung (ca. 7 km) genossen zu haben und schlossen sie zufrieden mit der Heimfahrt ab.

Ankunft vor Basaltwand

Monatswanderung im Februar 2019

Wanderung nach Bernstein

Die Wanderer im Schnee

Bei strahlendem Sonnenschein, also bestem Wanderwetter machten sich die zweiundzwanzig Wanderer mit den Wanderführern Ludwig Schön und Ferdinand Neumann auf den Weg nach Bernstein. Zunächst Richtung Polier, dann durch das romantische Waldnaabtal, vorbei an Johannisthal bis Waldfrieden, wo die Waldnaab überquert wurde, ging es auf dem Wanderweg 1 durch die Waldregion Eichaberg und Schulrangen. Beim Waldfrieden waren deutliche Spuren eines fleißigen Bibers zu betrachten, selbst ein Wildzaun kann ihn nicht aufhalten. Einige Schnee- und Eisreste verwiesen darauf, dass eigentlich eine Winterwanderung unternommen wurde. Mit Blick auf den Autobahnrastplatz Waldnaabtal war das nahe Bernstein in der Ferne schon zu erkennen. Eine Einkehr im Gasthaus Denz mit Kaffee, Kuchen und Brotzeiten rundete den Ausflug ab. Danach trat die Gruppe im Sonnenuntergang den Heimweg  auf Feld- und Waldwegen vorbei am Königshof über Schweinmühle  und Oberbaummühle an.

Routenüberblick(12,5km)

Monatswanderung im Januar 2019

Wanderung nach Baumgarten mit Einkehr im Hotel Igel

Trotz widriger Wetteraussichten scheuten achtzehn unentwegte Wanderer nicht den Weg nach Baumgarten, was Petrus mit einen schönen Wandernachmittag mit Abendrot belohnte. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Stadtbrunnen begann die Wanderung zur Waldnaab nach Neuhaus, vorbei an der Mühle bis Lindenhof. Am „schwarzen Brünnerl“ gab es eine kleine flüssige Stärkung vor dem Weitermarsch Richtung Baumgarten, schon bald konnte man das Ziel Hotel Igel sehen. Nach einer gemütlichen Einkehr wurde der Rückweg angetreten.
Auf dem Wanderweg Nr. 4 marschierten sie an der Photovoltaikanlage vorbei nach Dietersdorf und weiter nach Neuhaus. Nach eineinhalb Stunden war das heimatliche Ziel wieder erreicht.

Silvesterwanderung 2018

Traditionelle Silvester-Wanderung durchs Waldnaabtal nach Bernstein

Silvesterwanderer 2018

Trotz widrigem Wetterbericht machten sich 32 optimistische Wanderer im Alter von 6 Monaten bis 87 Jahren mit den Wanderführern Ferdinand Neumann und Ludwig  Schön am Stadtbrunnen Windischeschenbach auf den Weg. Von der Rundschleif entlang der Waldnaab Richtung Waldfrieden war immer wieder die Arbeit der Biber zu betrachten, deren Spuren auf dem ganzen Weg am Ufer entlang zu finden waren.
Am Gedenkstein für Waldnaabtalvater Ferdinand Windschiegl wurde eine kurze Rast mit flüssiger Stärkung eingelegt. Auf dem oberen Holzsteg wurde die Waldnaab überquert und wieder einige hundert Meter flussabwärts gewandert, bevor das Tal über einen steilen Anstieg verlassen und durch den Wald geradewegs Richtung Bernstein gewechselt wurde.
Bei optimalem Wanderwetter ohne Regen und Wind traf die Wandergruppe mittags in der warmen Stube des Gasthauses Denz ein, wo schon drei Kurzwanderer warteten. Rasch waren alle mit Getränken, Suppen, Schweinebraten und Schnitzeln durch die Wirtsleute und ihre Kinder versorgt.
Gegen 14.30 Uhr trat die fröhliche Schar den nicht mehr weiten Heimweg an, nachdem die Wandersleute noch eine flüssige Stärkung und die letzten Weihnachtsplätzchen verzehrte.
Nach der Rückkehr in die Stadt verabschiedeten sich die Wanderer mit Neujahrswünschen und dem Vorsatz nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Marterlwanderung 2018 Galgenrangen und Neuhaus

Zum 8. Mal hatte der OWV  zur“ Marterlwanderung“  eingeladen und mit  11 Teilnehmern ging es in Richtung „Galgenrangen“ zum dort befindlichen Marterl , das Günter Mauermann 1989 geschaffen hat. Es erinnert an den Tod des „Schönandl-Katherls“ das ihr uneheliches Kind  im brennenden Haus zurückließ und dafür am Galgen sterben muße.
Nicht weit war es bis zum großen OWV-Kreuz, das 1992 unter Vorstand Karl Windschiegl errichtet und zu Pfingsten 1995 von Frevlern abgesägt wurde. Die OWV-Mitglieder mit Vorstand Rudi Loistl  stellten 1996 ein neues Kreuz auf. Etwa  200 m weiter kam man zum Jägerkreuz , das Bernhard Riebl 2006 für unfallfreies Jagen in diesen Fluren errichtete.
Halt gemacht wurde dann am „Baumann-Kreuz“ das für die glückliche Heimkehr vom Krieg errichtet wurde und den  daneben befindlichen Gedenk-Totenbrettern.  Am “Wolfenhäusl“ vorbei  kam die Gruppe  an der Kreuzung Umgehungsstraße  zum Kreuz, das an die 14 jährige Nicol Punzmann erinnert, die hier 2002 bei einem Verkehrsunfall den Tod fand. Weiter ging es über den Marktplatz von Neuhaus, wobei  2 schöne Marienfiguren in Hausgiebeln bewundert werden konnten. An der „Agatha-Kirche“  erklärte der Denkmalwart die große Kreuzigungsgruppe geschaffen von dem Künstler F. Cleve München und hier endete auch die interessante „Marterlwanderung“.
(Denkmalwart Bernhard Riebl)

Wanderung rund um den Liebensteinspeicher

Im Nieselregen am Liebensteinspeicher

Trotz widriger Wetteraussichten fanden sich sieben standhafte Wanderer am Stadtbrunnen ein. Nach der Einteilung der Fahrgemeinschaften fuhren sie zum Parkplatz am Stausee. Zu Beginn der Wanderung war für eine kurze Strecke der Schirm nötig, doch der leichte Regen ließ bald nach und so konnte die ausnahmsweise nur 4 km lange Wanderung um den fast leeren Stausee noch genossen werden.
Nach dem trockenen Sommer war es schon ein seltsamer Blick auf das fast leere Rückstaubecken durch das nur das unscheinbare Rinnsal der Waldnaab floss. Auch ein vollständiger Biberbau ohne Wasseranschluss war zu sehen, ein einsamer Kormoran suchte nach Beute im verbliebenen Wasservorrat.
Bei der Einkehr im Gasthof zum Waldnaabsee waren sich alle Teilnehmer einig, trotz des wenig einladenden Wetters, wieder einen schönen Wandertag genossen zu haben.

Wanderung nach Wildenreuth

Unterwegs nach Wildenreuth

Aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit wurde die Wanderung dieses Jahr als Tageswanderung angesetzt. Am vereinbarten Treffpunkt fanden sich zehn Wanderer ein und gingen über die Hofzelch, Salzlohe um den Ritzerberg nach Püllersreuth, wo sie von einem nachgeeilten Wanderer eingeholt wurden. Beim Genuss der endlos weiten Rundumsicht marschierte die Gruppe weiter nach Wildenreuth. In den Waldstücken war es zwar kühl, aber im Licht der wärmenden Sonne kamen einige sogar ins Schwitzen. Im vollbesetzten Gasthaus bekamen alle – dank Reservierung – Platz und wurden bald mit deftigem Essen und Getränken versorgt.

Diesmal war der Mond noch vormittags gut sichtbar, im Vorjahr war er mit seinem spärlichen Licht Begleiter auf dem späten Heimweg.
Nach der Rückkehr waren sich alle Teilnehmer einig wieder einen schönen Wandertag genossen zu haben.

Herbstwanderung des OWV Hauptbereins in Neustadt/WN

Wanderung Neustadt: Mit guter Stimmung unterwegs

Trotz Kirchweih daheim entschlossen sich sechs unentwegte Wanderer aus Windischeschenbach und Neuhaus an der Herbstwanderung des OWV Hauptvereins teilzunehmen, die der Neustädter Zweigverein anlässlich des 800 jährigen Jubiläums der Stadt organisierte.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzenden des Haupt- und Zweigvereins sowie Grußworten eines Vertreters der Stadt führte die Wanderung vorbei an Flurkreuzen Bildstöcken. An einem Steinkreuz wurden die Wanderer mit Wasser und Hochprozentigem versorgt, so gestärkt führte der Weg weiter vorbei an der Bergmühle Richtung Schulzentrum zurück zum Ausgangspunkt.

Vor der Heimfahrt luden die Veranstalter noch zur gemütlichen Einkehr ins Sportheim des ASV mit Kaffee und Kuchen.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es wieder eine gelungene Wanderung mit dem Genuss unserer schönen Heimatlandschaft und gemütlicher Geselligkeit war.

Ferienprogramm: Wanderung zur Schweinmühle

Der OWV beteiligte sich auch heuer wieder am Ferienprogramm der Stadt Windischeschenbach.

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 14 Kinder, begleitet von einigen Müttern und OWV-Mitgliedern, auf den Weg zum Ferienhof Schweinmühle. Auf einem der schönsten Wanderwege von Windischeschenbach, entlang der Fichtelnaab, gab es auch für Kinder, die schon öfter hier unterwegs waren, viel Neues zu entdecken. In Wiesenthal erfuhren sie z.B. etwas über die ehemaligen Pappenfabriken. Aufmerksam studierten sie die neuen Informationstafeln auf dem Walderlebnisweg und staunten über die vielen verschiedenen Insekten und Käfer, die im Totholz leben. Leider war das Wildgehege leer, was allgemein sehr bedauert wurde. Nach einem wohlverdienten Eis blieb noch genügend Zeit, um auf dem Spielplatz und  in der Spielhalle herumzutollen und Tiere zu beobachten, bevor die Gruppe den Heimweg antrat. (sile)

Rundwanderung am Fuße der Ruine Flossenbürg

Treffpunkt unterhalb Ruine Flossenbürg

Trotz der enormen Hitze trafen sich neun unentwegte Wanderer am Stadtbrunnen und fuhren nach Flossenbürg. Der Ausgangspunkt war am Fuße der Ruine Flossenbürg und führte, vorbei an einigen aufgelassenen Steinbrüchen, zum Mühlbachl, einem alten Werkgraben.
Im Schatten der Bäume, entlang des spärlichen Wasserlaufs, marschierte die Gruppe zur Gaismühle und zum kleinen Gaisweiher. Bald darauf erreichten sie den großen Gaisweiher, in dem reger Badebetrieb herrschte. Von dort ging es zurück zu den geparkten Autos und nach Gut Plankenhammer, wo bei einer gemütlichen Einkehr die Flüssigkeitsreserven wieder aufgefüllt wurden und danach, durch Kaffee, Kuchen und Brotzeiten gestärkt, der Heimweg angetreten wurde.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass es wieder eine gelungene Wanderung mit dem Genuss unserer schönen Heimatlandschaft in gemütlicher Geselligkeit war.