
Diese Wanderung hatte das Ziel Bernstein
Die Freiwillige Feuerwehr Bernstein feierte ihr 13ojähriges Gründungsfest. Der Einladung sind wir gerne gefolgt und haben als Wanderziel Bernstein gewählt.
Wandern mit dem OWV Windischeschenbach-Neuhaus
Erlebenswertes in der Umgebung Windischeschenbachs
Bündelt die Informationen, die sich auf das Vereinsleben beziehen

Diese Wanderung hatte das Ziel Bernstein
Die Freiwillige Feuerwehr Bernstein feierte ihr 13ojähriges Gründungsfest. Der Einladung sind wir gerne gefolgt und haben als Wanderziel Bernstein gewählt.


Zu unserer Versammlung waren etwa 30 Personen im Cafe Baumgärtel erschienen.
Als wesentliche Punkte sind die Berichte über die Aktiviäten des vergangenen Jahres, die Nachwahl des Kassierers, sowie die Ehrung verdienter und treuer Mitglieder hervorzuheben.
Für Interessierte ist das Protokoll JHV 2025 verlinkt.
Am Sonntag, 1. Juni 2025, feierte der Oberpfälzer Waldverein Zweigverein Windischeschenbach-Neuhaus das 40-jährige Bestehen des Waldnaabtal-Museums.
Zu dem Anlass war der Klöppeltreff Grafenwöhr eingeladen, sich mit dieser alten, überaus kunstfertigen Handarbeitstechnik und eigenen hübschen, originellen Kreationen vorzustellen.

Die gutgelaunten Damen führten die Herstellung der Schmuckstücke mit sehr unterschiedlichen Methoden, Mustern und Motiven gewandt vor. Dabei erläuterten sie ausführlich und geduldig die unzähligen Kniffs, Tricks und Griffe, die solcherlei feine Schöpfungen erfordern. Wandbilder, Deckchen, Untersetzer, Ornamente in unterschiedlichsten Ausführungen und Größen konnten bestaunt und auch auch käuflich erworben werden.

Es lag ein ganz besonderer Zauber im ruhigen und besonnenen Werken und Gestalten dieser erfahrenen Kunsthandwerkerinnen, einzeln und in kleiner Gruppe. Zwar gingen sie mit größter gebotener Konzentration zu Werke, doch ließ ihre flinke, leichthändige Betätigung immer noch Raum für lockere Plaudereien und entspanntes Fachsimpeln mit Publikum und Kolleginnen. Jede Frage wurde professionell beantwortet, mancher Tipp gegeben wie auch detaillierte handwerkliche Erläuterungen. Die eine oder andere Klöpplerin ist schon seit 30 Jahren Mitglied.
Tatsächlich waren auch etliche männliche Besucher anzutreffen, die sich mit großem Interesse dieser sehr zarten Materie zuwandten, die doch vorrangig weiblichen Ausführenden zugeschrieben wird. Vielleicht zeichnet sich auch auf diesem Feld ein Wandel ab?
Den ganzen Nachmittag über wurden Getränke, Kaffee, Gebäck und feinste Torte von OWV Mitgliedern gegen Spenden serviert. Die zahlreichen Gäste und Zuschauer verließen das Museum mit frischen Eindrücken, inspirierenden Erlebnissen — und manch schmucker Neuerwerbung.
(Karin Barth)
Ein trüber Morgen, kalte sieben Grad – und dennoch stehen 23 gut gelaunte Wanderfreunde pünktlich um 8:00 Uhr am Bahnhof Windischeschenbach bereit.
Das Ziel der Tagesfahrt: das traditionsreiche Franzensbad in Tschechien. Mit dem Ticket in der Tasche und Vorfreude im Gepäck besteigen wir den Zug Richtung Marktredwitz, wo wir umsteigen, trotz 20-minütiger Verspätung unseres Anschlusszugs bleibt die Stimmung heiter.
Am späteren Vormittag erreichen wir schließlich Franzensbad.

Es ist trocken, aber weiterhin wolkenverhangen. Bereits im Zentrum empfängt uns eine festliche Überraschung: Marschmusik schallt durch die Straße, eine Tanzgruppe wirbelt am Brunnen, umringt von zahlreichen Zuschauern.
Im nahegelegenen Kurpark treffen wir unseren Stadtführer – begleitet von einer Übersetzerin, die sich sichtlich bemühen, den historischen Reichtum Franzensbads zu vermitteln. Wir erfahren: Der Ort wurde 1793 auf Moorboden gegründet und ist berühmt für seine Heilmittel wie Schwefeleisenmoor, natürliches Quellengas und Mineralheilwasser.

Der hartnäckige Regen setzt ein, als wir durch den liebevoll angelegten Park mit seinen alten Bäumen und Frühlingsbeeten wandern. Trotz Schirm und Nässe lauschen wir interessiert den Geschichten rund um den „Brunnen-Franzerl“ – die Skulptur eines Jungen mit Fisch – sowie den Glaubersalzquellen I bis IV.


Zur Mittagszeit kehren wir in ein gemütliches Lokal in Parknähe ein. Hier genießen wir die wohlverdiente Mahlzeit und die Wärme – ein kleiner Trost für das durchwachsene Wetter. Kurzzeitig klart der Himmel etwas auf, es wird spürbar milder.
Leider fällt die geplante Fahrt mit dem touristischen Bähnchen zur Ausflugsgaststätte „Amerika“ dem Wetter zum Opfer. Kurzerhand und einstimmig entscheiden wir, bereits um 16:15 Uhr die Rückreise anzutreten – zwei Stunden früher als ursprünglich geplant.
Somit spazieren wir nur noch einmal durch den Park, gönnen uns eine Pause im Café und schlendern zurück zum Bahnhof – vorbei an kleinen Lädchen und durch charmante Gassen. Ein letzter Blick zurück, als sich kurz die Sonne zeigt – fast wie ein freundlicher Abschiedsgruß.
Pünktlich um 16:15 Uhr treten wir die Heimfahrt an, mit Umstieg in Marktredwitz, und erreichen gegen 17:45 Uhr Windischeschenbach. Trotz Nässe und grauer Wolken war es ein gelungener Ausflug – geprägt von guter Laune, interessanten Einblicken und angenehmer Gesellschaft.
Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren – vielleicht führt uns der nächste Ausflug ja bei Sonnenschein erneut nach Franzensbad.
(Elisabeth Schupfner)

Das Jahr 2025 steht für den OWV Zweigverein Windischeschenbach-Neuhaus unter dem Motto “40 Jahre Waldnaabtal-Museum”.
Demzufolge wurde in die Märzwanderung die Einweihung des Gedenkbretts für einen Gründungsvater des Museums integriert.

Bei annehmbarem Wetter starteten am 30. März etwa 20 Wanderer ihre Tour, die durch die Felder hinauf zum Ortsteil Berg führte.
Kurz hinter dem Weiler, neben einer Stiftlandsäule, an einem Platz mit herrlicher Fernsicht, hatten Mitglieder des Zweigvereins bereits das Gedenkbrett für Walter Grübl aufgestellt und geschmückt.
Als die Wandergruppe dort eintraf, wurde sie schon von den Gästen der Zeremonie erwartet.
Der Vorsitzende des OWV-Zweigvereins Windischeschenbach-Neuhaus Harald Krapf eröffnete die Einweihung mit Grußworten an die Besucher, insbesondere den Sohn des Geehrten, sowie die Mitglieder, die an der Erstellung des Gedenkbretts maßgeblich beteiligt waren.
Nach einem kurzen Abriss über die Geschichte der Gedenkbretter würdigte er die Person Walter Grübl, indem er seinen Einsatz im Verein schilderte, insbesondere zur Zeit der Entstehung des Museums. Dafür wurde Walter Grübl seinerzeit die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Anschließend bedankte sich der Sohn des Geehrten Dr. Armin Grübl bei allen Beteiligten für ihren Einsatz zu Ehren seines Vaters. Danach wurde gemeinsam mit Schnaps und Likör auf seinen Vater angestoßen.
Nach einer weiteren kurzen Wanderung fand zum Abschluss ein geselliges Beisammensein in der Schweinmühle statt.
Die Fortführung der Tradition der Gedenkbretter war eine gelungene Zeremonie, die die Besucher, Verwandte, Gäste und Vereinsmitglieder die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart erleben ließ.

Wetter: Sonnenschein und eine Temperatur von winterlichen 2 Grad



Am späten Nachmittag des 22. Dezembers fand die traditionelle Waldweihnacht an der Marienkapelle im Johannisthal statt. Trotz des winterlichen und windigen Wetters, begleitet von Schneeregenschauern, versammelten sich etwa 60 Besucher an diesem besonderen Ort der Begegnung, um gemeinsam den weihnachtlichen Gedanken zu feiern.
Der Vorsitzende des OWV-Zweigvereins Windischeschenbach-Neuhaus Harald Krapf eröffnete die Feier mit einführenden Grußworten an die Besucher und mitwirkenden Personen.
Zum Einstieg trug Bürgermeister Karlheinz Budnik eine Geschichte vor, in der auf die sozialen Aspekte des Weihnachtsfestes eingegangen wurde. Besonders betont wurde darin die Bedeutung von Solidarität und Nächstenliebe gegenüber Bedürftigen als möglicher Weg aus der Einsamkeit.
Anschließend erzählte Direktor Manfred Strigl eine Geschichte über eine neuzeitliche Krippengestaltung, die den Geist des heutigen Israels widerspiegeln sollte. Sie enthielte zwar wenig Ansprechendes, würde jedoch durch die Jesusfigur die traditionelle Botschaft von Hoffnung und Zuversicht beibehalten.
Die umrahmende musikalische Gestaltung trug maßgeblich zur stimmungsvollen Atmosphäre bei. Die Neuhauser Boum und der Liederkranz 1864 sorgten mit ihren Beiträgen für festliche Klänge, die die Zuhörer in weihnachtliche Stimmung versetzten. Ein besonderer Moment war das gemeinsame Singen eines traditionellen Weihnachtsliedes, das die Gemeinschaft spürbar stärkte.
Den Abschluss bildete ein geselliges Beisammensein. Am wärmenden Feuer genossen die Besucher Glühwein und Weihnachtsgebäck, während sie in Gesprächen miteinander die besinnliche Stimmung teilten.
Die Waldweihnacht 2024 war eine gelungene Feier, die die Besucher trotz der widrigen Wetterbedingungen mit dem Geist der Weihnacht erfüllte – ein Zusammenkommen voller Hoffnung, Gemeinschaft und Freude, was wir auch 2025 wieder feiern wollen.