Kurzinfo Vorhaben Bankrestaurierung

Dieses Vorhaben konnten wir dank Spenden aus der Bevölkerung nun schon 2025 mit der ersten Bank starten. Sie erstrahlt jetzt in neuem Glanz.

Gemeinsam mit den Sponsoren und deren Freunden, haben wir die Bank festlich eingeweiht und die Aktion mit einem gemütlichen Beisammensein abgeschlossen.
Die Bank trägt nun auch eine Plakette, die unseren Verein und die Spender benennt.

Trotz Regen ein voller Erfolg – Herbstwanderung beim Zweigverein Windischeschenbach-Neuhaus

Was am Vormittag noch wie ein unfreundlicher Auftakt aussah, entwickelte sich zu einem rundum gelungenen Wandernachmittag: Während der Starkregen bis kurz vor Beginn der Veranstaltung anhielt, ließen sich die Wanderfreunde nicht entmutigen. Zunächst hatten sich nur rund 20 Unerschrockene eingefunden, doch kurz vor dem Start trafen noch mehrere Zweigvereine ein, sodass schließlich mehr als 60 Teilnehmer gemeinsam auf die Strecke gingen.

Wanderer, kurz vor dem Start

Begrüßt wurden die Wanderer vom Vorsitzenden des Zweigvereins Windischeschenbach-Neuhaus, Harald Krapf. Mit sichtlicher Freude zeigte er sich beeindruckt über die starke Beteiligung trotz des widrigen Wetters und stellte den geplanten Ablauf der Wanderung vor: eine abwechslungsreiche Strecke mit Zwischenrast sowie ein geselliger Ausklang im Burgkeller.
Anschließend überbrachte Alois Lukas die Grüße des Hauptvereins, stellvertretend für Hauptwanderwartin Ursa Versch und Hauptschatzmeister Norbert Grießbacher. Er dankte den Organisatoren für die gelungene Vorbereitung und wünschte allen Teilnehmern schöne Eindrücke und gute Gespräche unterwegs.

Fast wie bestellt, endete der Regen mit dem Startschuss zur Wanderung. Der Himmel klarte auf, die Sonne brach hervor und verlieh der Strecke ein besonders stimmungsvolles Ambiente. Über Wiesen und einen kurzen Anstieg führte der Weg zunächst zum Aussichtspunkt „Galgenkatherl“. Dort erhielten die Teilnehmer über Lautsprecher eine kurze Hörprobe zur Geschichte des Platzes, die auch über einen QR-Code abrufbar war.

Der weitere Weg bot reizvolle Abwechslungen: Entlang des Waldrandes mit Blick auf die Begegnungsstätte Johannisthal erreichte die Gruppe eine Gedenkstätte, an der Tafeln an verdiente Mitglieder des Zweigvereins erinnern. Danach führte der Pfad hinunter ins Waldnaabtal, wo die Teilnehmer auf einer Wiese mit Erfrischungen empfangen wurden. Bei der Rast nutzten viele die Gelegenheit zu lebhaften Gesprächen, bevor es auf den nächsten Abschnitt entlang der Waldnaab und vorbei am Zusammenfluss mit der Fichtelnaab ging. Nun wurde der Weg schmaler, und die Wurzeln sowie die feuchte Beschaffenheit erforderten Trittsicherheit – ein echtes Wandererlebnis, verstärkt durch den Hinweis, hier auf Abschnitten des Goldsteiges und Burgenweges unterwegs zu sein.

Den Abschluss bildete der anspruchsvolle Burgsteig mit seinen mehr als 60 Stufen, der die Teilnehmer noch einmal forderte. Oben angekommen, wartete die wohlverdiente Stärkung: Bei Kaffee, Kuchen und herzhaften Schmankerln im Burgkeller des Waldnaabtal-Museums klang der Nachmittag in bester Stimmung aus. Viele Wanderfreunde nutzten außerdem die Gelegenheit, das Museum zu besuchen oder vom Butterfassturm aus die herrliche Aussicht zu genießen.

Gegen Abend ließen Organisatoren und Helfer die Veranstaltung gemeinsam ausklingen und waren sich einig: Trotz des unfreundlichen Beginns war die Wanderung ein voller Erfolg – ein Erlebnis, das in bester Erinnerung bleiben wird.

Schauklöppeln am 40. Jahrestag

Am Sonntag, 1. Juni 2025, feierte der Oberpfälzer Waldverein Zweigverein Windischeschenbach-Neuhaus das 40-jährige Bestehen des Waldnaabtal-Museums.
Zu dem Anlass war der Klöppeltreff Grafenwöhr eingeladen, sich mit dieser alten, überaus kunstfertigen Handarbeitstechnik und eigenen hübschen, originellen Kreationen vorzustellen.

Die gutgelaunten Damen führten die Herstellung der Schmuckstücke mit sehr unterschiedlichen Methoden, Mustern und Motiven gewandt vor. Dabei erläuterten sie ausführlich und geduldig die unzähligen Kniffs, Tricks und Griffe, die solcherlei feine Schöpfungen erfordern. Wandbilder, Deckchen, Untersetzer, Ornamente in unterschiedlichsten Ausführungen und Größen konnten bestaunt und auch auch käuflich erworben werden. 

Interessierte Besucher
Interssierte Besucher

Es lag ein ganz besonderer Zauber im ruhigen und besonnenen Werken und Gestalten dieser erfahrenen Kunsthandwerkerinnen, einzeln und in kleiner Gruppe. Zwar gingen sie mit größter gebotener Konzentration zu Werke, doch ließ ihre flinke, leichthändige Betätigung immer noch Raum für lockere Plaudereien und entspanntes Fachsimpeln mit Publikum und Kolleginnen. Jede Frage wurde professionell beantwortet, mancher Tipp gegeben wie auch detaillierte handwerkliche Erläuterungen. Die eine oder andere Klöpplerin ist schon seit 30 Jahren Mitglied. 
Tatsächlich waren auch etliche männliche Besucher anzutreffen, die sich mit großem Interesse dieser sehr zarten Materie zuwandten, die doch vorrangig weiblichen Ausführenden zugeschrieben wird. Vielleicht zeichnet sich auch auf diesem Feld ein Wandel ab? 
Den ganzen Nachmittag über wurden Getränke, Kaffee, Gebäck und feinste Torte von OWV Mitgliedern gegen Spenden serviert. Die zahlreichen Gäste und Zuschauer verließen das Museum mit frischen Eindrücken, inspirierenden Erlebnissen — und manch schmucker Neuerwerbung. 
(Karin Barth)